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Lions Club Annaberg-Buchholz

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Lions Club Annaberg

 


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S A T Z U N G

Lions Club Annaberg (Stand 7/2002)

A. Grundlagen

§ 1

  • Der Lions Club Annaberg ist ein nicht eingetragener Verein mit Sitz in Annaberg-Buchholz.
  • Er gehört der Internationalen Vereinigung der Lions Clubs (Lions Clubs International) an und ist deshalb Mitglied des Gesamt-Districts 111 und des Districts 111-OS. Deren Ziele, allgemeine Grundsätze und Statuten erkennt er als verbindlich an.
§ 2
  • Zweck des Clubs ist, der Allgemeinheit zu dienen. Seine Mitglieder verpflichten sich zu entsprechenden Initiativen (Activities).
  • Unter dem Leitwort "we serve" setzt sich der Club zum Ziel:
    • Persönlichkeiten aus verschiedenen Berufsgruppen seines Einzugsbereichs freundschaftlich und im Geist gegenseitigen Verständnisses und wechsel seitiger Achtung zusammenzuschließen;
    • den Geist gegenseitiger Verständigung unter den Völkern der Welt zu wecken und zu erhalten;
    • die Grundsätze eines guten Staatswesens und guten Bürgersinns zu fördern;
    • aktiv für die bürgerliche, kulturelle, soziale und allgemeine Entwicklung der Gesellschaft einzutreten;
    • die Clubs in Freundschaft, Kameradschaft und gegenseitigem Verständnis zu verbinden;
    • ein Forum für die offene Diskussion aller Angelegenheiten von öffentlichem Interesse zu bilden, ohne jedoch politische Fragen parteiisch und religiöse Fragen unduldsam zu behandeln;
    • einsatzfreudige Menschen zu bewegen, der Gemeinschaft zu dienen, ohne daraus persönlich materiellen Nutzen zu ziehen;
    • Tatkraft und vorbildliche Haltung in allen beruflichen, öffentlichen und persönlichen Bereichen zu entwicklen und zu fördern;
    • bei materieller und geistiger Not tätig zu helfen;
    • die Güter menschlicher Kultur zu wahren.
§ 3
    Der Club bekennt sich zum offen gesprochenen Wort. Er betrachtet Toleranz als wichtige Grundlage des menschlichen Zusammenlebens. Parteipolitisch und konfessionell bewahrt er Neutralität.

B. Mitgliedschaft

§ 4

  • Mitglied des Clubs kann nur werden, wer hierzu aufgefordert wird. § 17 Abs. 2 und 3 bleiben unberührt.
  • Als Mitglied kann jede volljährige Person mit gutem Leumund und charakterlicher Eignung aufgenommen werden, die sich zu den Lions-Zielen bekennt. Sie soll sich beruflich bewährt und in der Regel ihren Wohn- und Berufssitz im Einzugsgebiet des Clubs haben. Mitglied kann nicht werden, wer bereits Mitglied eines Lions Clubs oder einer ähnlichen Service-Organisation ist.
§ 5
  • Die Aufnahme eines neuen Mitglieds setzt folgendes Verfahren voraus:
    • Zwei Mitglieder (Bürgen) schlagen es dem Präsidenten vor.
    • Der Präsident läßt den Vorstand Stellung nehmen und gibt das Ergebnis zusammen mit dem Vorschlag den Mitgliedern in der nächsten Versammlung bekannt. Abwesende Mitglieder sind schriftlich zu benachrichtigen.
    • Bedenken gegen die Aufnahme sind dem Präsidenten gegenüber zu äußern und zu begründen. Die Einspruchsfrist endet drei Wochen nach Bekanntgabe des Vorschlages gemäß Abs. b).
    • Sind bei der danach stattfindenden Abstimmung mehr als ein drittel der Mitglieder gegen eine Aufnahme, ist der Vorschlag abgelehnt.
    • Wird der Vorschlag gebilligt, ist der Kandidat nach 2 Gastbesuchen als Mitglied aufzunehmen, wenn er es beantragt.
    • Mit der Aufnahme sind die Bürgen verpflichtet, sich um die Einführung des neuen Mitglieds zu kümmern.
§ 6
    Die Mitglieder haben über die Aufnahmegespräche Stillschweigen zu bewahren.
§ 7
  • Die Mitglieder des Clubs sind grundsätzlich aktive Mitglieder.
  • Außerdem sind folgende Mitgliedschaftsarten zulässig:
    • passive Mitglieder
    • Vorzugsmitglieder
    • assoziierte Mitglieder
    • Ehrenmitglieder
    • Mitglieder auf Lebenszeit
    • Angeschlossene Mitglieder.
§ 8
  • Der Stand als passives Mitglied setzt voraus, daß das Mitglied aus triftigen Gründen, insbesondere wegen Wohnsitzwechsels, an den Clubveranstaltungen nicht mehr regelmäßig teilnehmen kann.
  • Der Stand bedarf der Genehmigung des Vorstands. Er ist halbjährlich zu überprüfen.
  • Ein passives Mitglied hat weiterhin die festgesetzten Beiträge zu entrichten. Es darf kein Lions- Amt bekleiden und kann nicht zum Clubdelegierten bestimmt werden.
§ 9
  • Vorzugsmitglied kann werden, wer 15 Jahre oder länger ein Lion ist und wegen Krankheit, hohem Alter oder sonst aus triftigem Grund seinen aktiven Stand aufgeben muß.
  • Der Stand bedarf der Genehmigung des Vorstands.
  • Ein Vorzugsmitglied hat weiterhin die festgesetzten Beiträge zu entrichten. Es hat Stimmrecht, ist jedoch von der Präsenzpflicht befreit. Es darf kein Lionsamt bekleiden.
§ 10
  • Ein Lions-Mitglied, das seine Mitgliedschaft in einem auswärtigen Club als passives Mitglied aufrechterhalten möchte, kann als assoziiertes Mitglied aufgenommen werden, wenn es im Einzugsbereich des Clubs seinen Aufenthalt nimmt.
  • Dieser Mitgliedschaftsstatus ist jährlich vom Vorstand zu überprüfen.
  • Ein assoziiertes Mitglied hat bei clubinternen Entscheidungen Stimmrecht, kann aber weder für seinen Heimatclub noch für diesen Club als Clubdelegierter bestimmt werden.
  • Ein assoziiertes Mitglied ist nicht dem Gesamt-District und Lions Clubs International zu melden, auch nicht auf dem M+A-Bericht.
§ 11
  • Zum Ehrenmitglied kann die Mitgliederversammlung des Clubs Persönlichkeiten ernennen, die sich um den Club oder die Allgemeinheit hervorragend verdient gemacht haben und die die Voraussetzungen des § 4 Abs. 2 Satz 1 erfüllen. Es kann an den Clubveranstaltungen teilnehmen, genießt im übrigen jedoch keine Mitgliedschaftsrechte.
  • Die Persönlichkeit darf nicht Mitglied des ernennenden Clubs sein.
  • Für das Ehrenmitglied sind die internationalen sowie die Gesamtdistricts- und Districtsbeiträge abzuführen. Von der Club-Beitragspflicht ist es befreit.
§ 12
  • Mitglied auf Lebenszeit kann werden, wer
    • mehr als 20 Jahre ununterbrochen aktives Lionsmitglied war und dem Club, Lions Clubs International oder der Allgemeinheit hervorragende Dienste geleistet hat
    • oder
    • mehr als 15 Jahre ununterbrochen aktives Lionsmitglied war und ein Lebensalter von 70 Jahren und mehr erreicht hat.
  • Der Stand bedarf einer Empfehlung des Clubs und der Genehmigung des Internationalen Vorstands. Sie wird nur erteilt, wenn der Club einmalig US 300 im voraus an Lions Clubs International als Abgeltung für alle zukünftigen Beitragsansprüche, die Lions Clubs International wegen dieses Mitgliedes hat, abführt. Es kann von der Beitragspflicht gegenüber dem Club befreit werden.
§ 13
  • Eine im Einzugsbereich des Clubs ansässige Persönlichkeit, die nicht in der Lage ist, die Pflichten eines aktiven Mitglieds zu erfüllen, den Club und seine Aktivitäten aber fördern will, kann auf Einladung des Clubvorstands den Status eines "angeschlossenen Mitglieds" erhalten.
  • Ein angeschlossenes Mitglied hat Stimmrecht, kann aber keine Ämter bekleiden und kann nicht zum Clubdelegierten bestimmt werden.
  • Für das angeschlossene Mitglied sind die internationalen sowie die Gesamtdistricts- und Districtsbeiträge abzuführen. Von der Club-Beitragspflicht kann es befreit werden.
§ 14
    Die Mitgliedschaft endet durch Ausschluß, Tod, Austritt oder Erwerb der Mitgliedschaft in einer ähnlichen Service-Organisation.
§ 15
    Jedes Mitglied kann jederzeit seinen Austritt durch schriftliche Mitteilungen an den Präsidenten erklären. Die finanziellen Verpflichtungen dieses Mitgliedes erlöschen erst mit dem Ende des Clubjahres, in dem Austrittserklärung zugegangen ist.
§ 16
  • Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es
    • häufig den Clubveranstaltungen fernbleibt und triftige Gründe hierfür fehlen
    • oder
    • in schwerwiegender Weise durch sein Verhalten gegen die Ziele oder sonst gegen die Satzung des Clubs verstößt oder sein Ansehen schädigt
    • oder
    • trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung seine Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Club nicht erfüllt.
  • Häufiges Fernbleiben ist gegeben, wenn das Mitglied sechs Monate lang nicht mindestens die Hälfte der Pflichtveranstaltungen des eigenen - oder bei längerer Ortsabwesenheit - eines anderen Lions Clubs besucht und deswegen schriftlich abgemahnt wurde.
  • Über den Ausschluß entscheidet der Vorstand nach Anhörung des betroffenen Mitglieds und nachdem es Gelegenheit erhalten hat, freiwillig auszutreten. Der Beschluß ist ihm durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen. Er wird wirksam, wenn das Mitglied nicht binnen eines Monats nach Zugang schriftlich bei dem Präsidenten Einspruch erhebt.
  • Über den Einspruch entscheidet die Mitgliederversammlung. Die Bestätigung des Ausschlusses bedarf einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder.
§ 17
  • Mitglieder eines anderen Lions Clubs können an Veranstaltungen des Clubs als Gäste teilnehmen.
  • Nehmen sie ihren Wohnsitz im Einzugsbereich des Clubs, werden sie auf ihren Antrag und auf Empfehlung ihres bisherigen Clubs als Mitglied aufgenommen, sofern nicht die Mehrheit der Mitglieder in der darüber abstimmenden Clubversammlung dagegen stimmt. Hierbei dürfen die Berufszugehörigkeit und das Lebensalter kein Hindernis sein.
  • Ein ehemaliges, wegen Erreichen der Altersgrenze ausgeschiedenes Mitglied eines Leo Clubs wird in den Club aufgenommen, wenn es im Einzugsbereich des Clubs seinen Wohnsitz nimmt, wenn mindestens zwei Mitglieder des Clubs dies vorschlagen und die Mehrheit der Mitglieder des Clubs nicht dagegenstimmt. Hierbei darf die Berufszuge-hörigkeit des Aufzunehmenden kein Hindernis sein. Dem Leo-Club, dem das ausge-schiedene Leo-Mitglied angehörte, und dem für diesen bürgenden Lions Club muß vor der Aufnahme Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden. Diese Regel gilt für die Dauer von fünf Jahren nach Ausscheiden aus dem Leo Club.

C. Zusammenkünfte

§ 18

    Das Clubjahr läuft vom 1. Juli bis 30. Juni des folgenden Jahres.
§ 19
  • Ordentliche Clubversammlungen finden einmal im Monat statt.
  • Mitgliederversammlungen sind den Mitgliedern mit einer Ladungsfrist von mindestens zwei Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich mitzuteilen.
  • Mitgliederversammlungen müssen im Frühjahr und im Herbst unter den Bedingungen des Absatz 2 einberufen werden. Die Mitgliederversammlung im Frühjahr muß spätestens im Monat März stattfinden.
  • Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf schriftliches Verlangen von mindestens einem Fünftel der Mitglieder einzuberufen.

D. Organe

§ 21

  • Organe des Clubs sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.
  • Die Mitgliederversammlung und der Vorstand können Ausschüsse für besondere Aufgaben einsetzen.
§ 22
  • Die Mitgliederversammlung wählt im Frühjahr aller zwei Jahre den Vorstand für die Dauer von zwei Clubjahren sowie einen Rechnungsprüfer. Sie bestellt die Delegierten des Clubs zur District- und zur Gesamt-District-Versammlung und zur World Convention.
  • Im Herbst eines jeden Jahres nimmt die Mitgliederversammlung den Jahresbericht des Pastpräsidenten, die Jahresrechnung des Schatzmeisters und den Bericht des Rechnungsprüfers für das abgelaufene Clubjahr entgegen. Sie entscheidet über die Entlastung des Vorstands.
§ 23
  • Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens zwei Drittel der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Ist dies nicht der Fall, so muß mit gleicher Tagesordnung eine zweite Mitgliederversammlung einberufen werden, die ohne Rücksicht auf die Zahl der Teilnehmer beschlußfähig ist.
  • Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Präsidenten oder seines Vertreters den Ausschlag. Stimmrechtsübertragungen sind unzulässig.
  • Eine Satzungsänderung kann nur bei Anwesenheit von zwei Dritteln der stimmberechtigten Mitglieder mit deren Zweidrittelmehrheit beschlossen werden.
  • Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von dem Versammlungsleiter und dem Sekretär oder dem in seiner Vertretung protokollführenden Mitglied zu unterschreiben ist.

E. Finanzen

§ 25

  • Jedes neue Mitglied hat eine Aufnahmegebühr zu entrichten, wenn die Mitgliederversammlung eine solche festgesetzt hat. Sie muß bezahlt sein, bevor das Mitglied in die Mitgliederliste aufgenommen und Lions Clubs International gemeldet wird.
  • Den jährlichen Mitgliedsbeitrag setzt die Mitgliederversammlung fest. Er muß die Verwaltungsbeiträge enthalten, die an den Gesamt-District, den District sowie an Lions Clubs International abzuführen sind.
§ 26
    Umlagen für Sonderveranstaltungen oder Activities kann nur die Mitgliederversammlung beschließen. Der Beschluß bedarf der Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder.
§ 27
    Für den Verwaltungsbereich und für den Activitybereich sind getrennte Konten zu führen.
§ 28
    Der Club entsendet Delegierte zum Internationalen Congress, zur Gesamt-District-Versammlung und zur Districtversammlung. Die dafür notwendigen Kosten werden in einem vom Vorstand festgelegten Rahmen bezuschußt.

F. Schlußbestimmungen

§ 29

  • Streitigkeiten unter Clubmitgliedern sollen gütlich beigelegt werden. Hierfür kann die Hilfe des Präsidenten in Anspruch genommen werden.
  • Gelingt eine gütliche Beilegung nicht, kann die Mitgliederversammlung
    • auf Antrag des Vorstandes einen von ihr zu wählenden dreiköpfigen Schlichtungsausschuß mit der Streitigkeit befassen; im übrigen gilt für seine Zusammensetzung und das Verfahren Artikel XVIII der Satzung des Gesamt-District 111 Deutschland und seiner Districts entsprechend;
    • statt dessen kann die Mitgliederversammlung die Streitigkeit auch dem Ehrenausschuß des zuständigen Districts zuweisen. Dies gilt auch für die Entscheidung über den Einspruch eines Mitglieds gegen seinen Ausschluß gemäß § 16 Abs. 3).
    • oder
    • trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung seine Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Club nicht erfüllt.
  • Der Vollzug der Beschlüsse des Schlichtungs- und des Ehrenausschusses obliegt der Mitgliederversammlung.
§ 29a
    Die Mitglieder unterwerfen sich im übrigen in allen sonstigen Streitigkeiten in Lionsangelegenheiten der Ehrenordnung und dem Ehrenverfahren nach Art. XVIII der Gesamt-District-Satzung in Verbindung mit § 2 Abs. 2 und § 6 Abs. 4 der Ehrenordnung des Gesamt-District 111-Deutschland und der deutschen Districts in der Fassung vom 29.05.1999.
§ 30
  • Die Auflösung des Clubs kann nur mit einer Dreiviertelmehrheit einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, wenn der Antrag auf Auflösung in der Tagesordnung angekündigt wurde.
  • Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes bestimmt, obliegt dem Vorstand die Liquidation des Clubs.
  • Das nach Beendigung der Liquidation verbleibende Vermögen ist an das Hilfswerk der deutschen Lions e.V. zu übertragen.
§ 31
    Personenbezogene Bezeichnungen in dieser Satzung gelten für Frauen in der weiblichen, für Männer in der männlichen Sprachform.
§ 32
    Die Satzung von Lions Clubs International nebst Zusatzbestimmungen, des Gesamt-Districts 111-Deutschland mit seinen Districts und die einschlägigen Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches ergänzen diese Satzung und gehen ihr in Zweifelsfällen vor.


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